Suchmaschinen-Beispiele

Wissenschaftliche Suchmaschinen zählen zu den Spezialsuchmaschinen. Im Gegensatz zu Universalsuchmaschinen erfassen sie nur ausgewählte Bereiche des Webs. Bei der technischen Umsetzung kann dabei zwischen einer Metasuche und einer föderierten Suche unterschieden werden. Wissenschaftliche Suchmaschinen arbeiten mit einem Index, der durch fortlaufendes Harvesting aufgebaut wird: beim Absuchen der bevorzugten Server im Internet werden von dort lokale Kopien von Dokumenten bzw. daraus gebildete Indizes „geerntet“ und auf einem Server vorgehalten. Darauf wird dann die entsprechende Suchmaschinentechnologie eingesetzt. Über Abfrageprotokolle können Datenanbieter und Dienstleister Daten abfragen und übertragen.

Bei den hier vorgestellten Beispielen handelt es sich um echte wissenschaftliche Suchmaschinen. Die Bezeichnung wissenschaftlich bezieht sich dabei auf die Art der Dokumente, die mit ihrer Hilfe gefunden werden. Folgende (wissenschaftliche) Suchmaschinen wurden analysiert und werden hier vorgestellt:
 

BASE 
(Multidisziplinär)

CiteSeerX 
(Informatik und Informationswissenschaft)

Google Scholar 
(Multidisziplinär)

Microsoft Academic Search 
(Multidisziplinär)

OAIster 
(Multidisziplinär)

Scirus 
(STM - Science, Technology, Medicine)

SearchMedica 
(Medizin)

WorldWideScience 
(Schwerpunkte Energie, Medizin, Landwirtschaft, Umwelt- und Basiswissenschaften)

Die Steckbriefe der Suchmaschinen sind alle gleich aufgebaut und decken folgende Punkte ab:

  • URL
  • Betreiber: aktueller Betreiber, Abriss zur Geschichte, Kooperationen
  • USP - „Unique Selling Propositions“: Umfang zugänglicher Daten, Ziele der Suchmaschine, thematischer Schwerpunkt
  • Technik (Suchmaschinen-Technologie)
  • Index: Ursprung der Metadaten, Aktualität des Indexes
  • Suchunterstützung: Suchoberfläche / Navigation, Hilfe, Suchfunktionalitäten, Besonderes
  • Suchergebnisse: Ranking, Ergebnisdarstellung, Verarbeitung
  • Bewertung: Stärken, Diskussion