Suchunterstützung

„Websuchmaschinen indexieren zwar zum Teil viele Milliarden Dokumente, erfassen damit aber derzeit nur einen Teil des Internets. Dabei sind die erfassten Ressourcen inhaltlich, strukturell und qualitativ sehr heterogen, so dass trotz der hohen Abdeckung und der aufwändigen Sortiermechanismen eine hohe Unsicherheit bezüglich der Vollständigkeit und Qualität der Ergebnisse besteht. Hinsichtlich der Repräsentation der indexierten Objekte ist festzuhalten, dass diese meist nur einen geringen, je nach Dokumenttyp auch unterschiedlichen Strukturierungsgrad aufweisen und dass, sofern vorhanden, Metadaten nicht a priori als verlässlich einzustufen sind. Nicht zuletzt aus diesem Grund weisen Suchmaschinen nur rudimentäre Optionen zur Suchraumbegrenzung auf: meist Dateiformat, Domain, Datum, Sprachraum, Region. Das heisst es bestehen erhebliche Defizite bzw. nur geringe Möglichkeiten zur Durchführung strukturierter Anfrageformulierungen“ [6].
 
Dies gilt auch für wissenschaftliche Suchmaschinen: viele können keine komplizierten Suchanfragen verarbeiten und funktionieren nicht einwandfrei. Darum können auch mit wissenschaftlichen Suchmaschinen häufig nur einfache Suchanfragen durchgeführt werden [8].

Im Bereich Suchmaschinen-Beispiele sind in den Beschreibungen der einzelnen wissenschaftlichen Suchmaschinen unter dem Stichwort „Suchunterstützung“ Detailinformationen zur Suchoberfläche, Navigation, Hilfsfunktionen und den möglichen Suchfunktionalitäten der einzelnen Suchmaschinen zu finden.

 

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